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Ratgeber

Digitale Speisekarte mit QR-Code in mehreren Sprachen

Wie eine mehrsprachige Speisekarte per QR-Code funktioniert und worauf Sie achten sollten.

Von Felix Hempel ·

In vielen Cafés und Restaurants liegt neben der gedruckten Karte inzwischen ein QR-Code auf dem Tisch. Gäste scannen ihn mit dem Handy und sehen die Speisekarte im Browser. Das klingt nach einer Kleinigkeit, löst aber zwei alte Probleme der Gastronomie: Karten, die nur in einer Sprache vorliegen, und Neudrucke bei jeder Preisänderung.

Wie eine digitale Speisekarte funktioniert

Die Speisekarte ist eine kleine Website, die für das Handy gebaut ist. Der QR-Code führt direkt dorthin, eine App müssen Ihre Gäste nicht installieren. Gerichte, Preise und Hinweise pflegen Sie an einer Stelle, und jede Änderung ist sofort für alle sichtbar.

Wann sich mehrere Sprachen lohnen

Eine gedruckte Karte in fünf Sprachen ist unhandlich. Digital ist das anders: Der Gast wählt seine Sprache einmal, und die ganze Karte erscheint darin. Das lohnt sich besonders, wenn viele Touristen oder internationale Gäste zu Ihnen kommen, etwa in Innenstadtlagen, in der Nähe von Hotels oder an Orten wie der HafenCity.

Wichtig ist, dass die Übersetzungen stimmen. Namen der Gerichte, Zutaten und Allergene sollten nicht einfach maschinell übersetzt und ungeprüft veröffentlicht werden. Ein Gast, der wegen einer Allergie nachfragt, muss sich auf die Angaben verlassen können.

Ein Beispiel aus der HafenCity

Für die Barrossa Kaffeebar in der Hamburger HafenCity habe ich eine digitale Speisekarte entwickelt. Die Kaffeebar hat viele internationale Gäste, und die gedruckte Karte gab es nur in einer Sprache.

Heute rufen die Gäste die Karte per QR-Code am Tisch auf. Sie umfasst:

  • zwölf Sprachen, darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Polnisch und Chinesisch
  • die Kennzeichnung von Zusatzstoffen
  • Änderungen an Gerichten und Preisen ohne Neudruck

Gäste lesen die Karte in ihrer eigenen Sprache, und Änderungen sind ohne Neudruck online.

Worauf Sie achten sollten

  • Die Karte muss auf dem Handy schnell laden, auch bei schwachem Netz im Lokal.
  • Schrift und Kontraste sollten gut lesbar sein, auch für ältere Gäste.
  • Zusatzstoffe und Allergene gehören vollständig und eindeutig dazu.
  • Halten Sie für Gäste ohne Smartphone weiterhin eine gedruckte Karte bereit.
  • Verzichten Sie auf unnötiges Tracking. Wer nur die Karte lesen will, sollte nicht erst Cookies bestätigen müssen.
  • Klären Sie vorab, wer Preise und Gerichte im Alltag ändert und wie einfach das gehen muss.

Fertiger Anbieter oder eigene Lösung?

Es gibt Anbieter, bei denen Sie eine digitale Speisekarte im Abo selbst zusammenklicken. Für den Einstieg kann das reichen. Eine eigene Lösung lohnt sich, wenn die Karte zu Ihrem Auftritt passen soll, wenn Sie viele Sprachen brauchen oder wenn sie später Teil Ihrer Website werden soll und etwa um Reservierungen oder Bestellungen erweitert werden kann.

Ihr nächster Schritt

Sie überlegen, Ihre Speisekarte zu digitalisieren? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre heutige Karte an und klären, welche Sprachen und Funktionen Sie wirklich brauchen. Gern komme ich dafür zu Ihnen ins Lokal, in Hamburg und im Kreis Pinneberg.

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